Heut gibt’s ein paar Fotos vom schottischen Ball in Delhi – meinem ersten außerhalb Chinas! Mit dem Versprechen auf viel Whisky konnte ich drei Freundinnen ins Hyatt locken, wo wir einen sehr schönen Abend hatten. Es ist zwar nicht ganz dasselbe wie in Peking, wo ich viel mehr Leute kenne, war aber definitiv auch einen Besuch wert!
Die Dekoration war absolut deckungsgleich mit den Bällen in China, aber da es hier keine Tanzstunden im Vorfeld gibt, werden wesentlich leichtere Tänze getanzt – Gay Gordon’s, Strip the Willow und Dashing White Sergeant statt Mary’s Wedding und dem Duke of Perth (dies nur für die Eingeweihten). Wir hatten eine wunderbare Ode auf den Haggis, der mir allerdings in Peking besser schmeckt (wenn man überhaupt von „Schmecken“ reden kann!), und ein süsses Paar für die Lads- und Lassies Reden (ich hoffe, meine Familie, die dies liest, kommt noch mit!).
Es waren sogar ein paar Inder da, die noch aus der Kolonialzeit zu stammen schienen, mit weißen Smokings und eleganten Damen. Zur schottischen Band gesellte sich außerdem ein indisches Regimentsorchester, das der ganzen Sache eine etwas surreal militärische Würde verlieh.
Im Vorfeld hatten wir uns den Luxus gegönnt, Profis an unsere Haare zu lassen – und im Falle meiner Freundin Tahna auch an ihren Sari, denn um aus dieser langen Stoffbahn ein felsenfest sitzendes Kleidungsstück zu machen, müssen speziell trainierte Sari-Anzieher mit einer Menge Klammern ran! Was meint ihr – sollte ich das nächste Mal auch einen probieren?
Tuesday, February 10, 2009
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